freiwillig & engagiert 60plus

Der Bezirk Küssnacht fördert mit dem Projekt freiwillig & engagiert 60plus die nachbarschaftliche Hilfe und die sozialen Netze zwischen älteren Menschen. Am 4. April 2017 fand dazu ein öffentlicher Informationsanlass statt.

«Seniorinnen und Senioren finden es gut, wenn im Bezirk Küssnacht eine Nachbarschaftshilfe organisiert wird» – das ergab vor drei Jahren eine Umfrage des Küssnachter Seniorenrates. Dieses Ergebnis hat den Seniorenrat zusammen mit der Kommission für Altersfragen bewogen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Der Bezirksrat hat dem Konzept zugestimmt und die Fachstelle für Gesellschaftsfragen beauftragt, eine Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Ab April 2017 ist das Angebot eingerichtet, und die Infostelle für Altersfragen freut sich auf Anfragen.

Eine Ergänzung des Angebots
Das neue Angebot soll weder die Freiwilligenarbeit im Bezirk Küssnacht noch die Arbeit anderer Organisationen in diesem Bereich konkurrenzieren, sondern ergänzen. Vorgesehen ist eine enge Zusammenarbeit mit den bestehenden Anbietern.

Senioren engagieren sich freiwillig füreinander
Nicht alle Menschen haben «über die Strasse» Nachbarn, die Zeit haben, um freiwillig zu helfen. Unter Nachbarschaftshilfe werden kleine Hilfestellungen verstanden, die Nachbarn füreinander zu tun bereit sind. Einige Beispiele von Einsatz- bzw. Unterstützungsmöglichkeiten:

  • Begleitung beim Spazierengehen, an einen Anlass, zum Arzt, zur Therapie, auf ein Amt
  • Einkaufen oder Mithilfe bei Besorgungen
  • Kleine Hilfestellungen im Alltag (z.B. Glühbirne wechseln, Briefkasten leeren)
  • Wäsche aufhängen und abnehmen
  • Unterstützung bei der Korrespondenz mit Ämtern.


freiwillig & engagiert 60plus: Öffentlicher Informationsanlass
Das Ressort Soziales und Gesellschaft lud am Dienstag, 4. April 2017 im Monséjour – Zentrum am See um 19.30 Uhr zu einem Informationsanlass über das Projekt freiwillig & engagiert 60plus ein.
Personen, die sich gerne freiwillig engagieren oder die Nachbarschaftshilfe nutzen möchten, jedoch nicht an diesem Informationsanlass teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit, Ihr Interesse bei der Infostelle für Altersfragen mit dem Anmeldeformular (Download PDF in der rechten Spalte) oder per Telefon (041 850 08 66) anzumelden.